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Dieses Thema hat 19 Antworten
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Seiten 1 | 2
mande ( gelöscht )
Beiträge:

03.06.2006 09:37
RE: Buddhismusdiskussion Antworten

Liebe Bernadette,
Es war für dich bestimmt ein grossartiges Erlebnis. Und ich selbst habe so manches über das gelesen, was so über den Alltag sich hinausgeht. Doch ich muss, leider? sagen, um mit Goethe zu sprechen.
-Die Botschaft hör´ ich wohl; allein, mir fehlt der Glaube.-
Ich bin ein ´reiner Erdenmensch´. Ich weiss von keinem Vorher nicht; von keinem Nachher. Weder von ´Unten´, noch ´Oben´. Und auch nicht, was es so gibt zwischen Himmel und die Erde.
Jemand sagte mir mal, das ich ein armer Mensch muss sein.
Vielleicht. Doch auch ich kann mich freuen über den Regenbogen, trotzdem er eine reine wissenschaftliche Sache ist. Und ein Kinderlachen ist mir mehr, als das ewigliche Lächeln eines Erhabenen. Und eine Blume an dem Wegesrand mir manchmal mehr sagt, als irgendein WORT EINES Erhabenen.
Und es ist keine Abwertung von Menschen, für die es mehr gibt, als nur das alltägliche und diese Erde. Nein nein. Vielleicht fehlt mir wirklich etwas. Wobei ich nicht wüsste, was.
Aber ich glaube, das du mich verstanden hast, was ich so sagen wollte. Und natürlich kenne ich nicht Tenzin wangyal rinpoche so gut und habe ihn nicht gehört. Sicher. Immerhin scheint er Humor zu haben. Wegen seines Beispiel mit dem zum schlafen gehen.
Ich kenne so viele Lieder. Doch das Lied der Erde ist mir das wichtigste und verständlichste.
Er war übrigens Tenzin wangyal rinpoche im letzten Jahr, fast um die gleich Zeit in die Schweiz. Es war wohl Zürich.
Na, habe mir nur versucht, meine Gedanken klar zu legen, die natürlich nicht die klügsten und klardenkesten sind. Aber vielleicht habe ich deinen Bericht überhaupt mich falsch verstanden.
Mit freundlichen Grüssen
dein Mande:lesen:

[ Editiert von mande am 03.06.06 9:40 ]

Myrachoja Offline




Beiträge: 2.981

03.06.2006 10:18
#2 RE: Buddhismusdiskussion Antworten

Guten Morgen miteinander,
ich habe nun die empfohlene Übung zum zweiten Mal gemacht. Es ist wirklich eine gute Art, einzuschlafen - und heute morgen bin ich viel frischer aufgewacht als gewöhnlich. Es wirkt tatsächlich.

Lieber Manfred, was ich bisher von deiner Lebenseinstellung mitbekommen habe, lässt nicht wenig Buddhistisches darin erkennen - die Achtsamkeit und Ehrfurcht allem Lebendigen gegenüber zum Beispiel - und das Bestreben, jeden Moment des Lebens gut und weise für sich und für alle, die den Weg kreuzen, zu nutzen.
Ein wahrhaft Weiser ist keine abgehobene Persönlichkeit, sondern steht mit beiden Beinen auf der Erde und betrachtet diese Welt mit wachen Augen, liebendem Herzen und gelassenem Geist (wobei das Letzte möglicherweise das Schwierigste ist) - das gilt für den Dalai Lama (der war letztes Jahr wirklich in Zürich), Tenzin Wangyal Rinpoche, oder welche Lamas sonst auch immer - und es gilt auch für Dich.
Wenn ein, auf welche Weise auch immer, an ein Jenseits Gläubiger bestrebt ist, sein Erdenleben möglichst gut zu gestalten, könnte man dies ja durchaus als Eigennutz bezeichnen - schliesslich rechnet er damit, eben in diesem Jenseits, oder wo auch immer, den Lohn für sein Mühen zu erhalten ... wer weiss, vielleicht sind die wahren ethischen Motive für Achtsamkeit und "Moral" wirklich bei Atheisten wie Dir zu finden ...

So, jetzt gehe ich noch die Sonne geniessen, die heute wieer einmal eines ihrer seltenen Gastspiele gibt - am Nachmittag solls ja wieder regnen - dann habe ich Zeit, weiter zu schreiben ...

Bis dann

Gemini Offline




Beiträge: 11.570

03.06.2006 10:33
#3 RE: Buddhismusdiskussion Antworten

Manfred, der Urbuddhismus, die Lehre Buddhas, ist eine atheistische Religion, es geht nicht um Götter, es geht um die Findung des leidlosen Zustandes...
eine Form der Selbsterziehung, man kann es auch als gelebte Philosophie benennen. Diese Form wird auch kleine Barke genannt...
Das es verschiedene territoriale Spielarten der Lehre gibt, die dann auch Gottheiten einschließt, ist eine Weiterentwicklung und Verschmelzung mit anderen Religionen, besonders dem Hinduismus. Die verschiedenen Formen haben dann auch andere Namen, z.B. den Zen-Buddhismus der Japaner oder eben dem Lamaismus der Tibeter

Mich haben die Ergebnisse dieser Lehre überzeugt, keine andere Schule schafft es, so stark Körperfunktionen durch Willenskraft zu beeinflussen

mande ( gelöscht )
Beiträge:

03.06.2006 12:42
#4 RE: Buddhismusdiskussion Antworten

Nun ja.
Vielen Dank für eure lieben Worte.
Sicher, ich weiss schon, das der (Ur)buddhismus nicht eine Religion ist, im ursprünglichen Sinne. Trozdem die vielen Abzweigungen ein anderes Bild sich ergeben, als der ´sogenante´ (Ur)buddhismus. Und auch ´Wiedergeburt´,einen Anklang von der Religion hat.
Für mich geht es einfach um Skepsis. Auf dem Jahrmarkt der Verheissungen, gibt es so viele Angebote. Man will nur nicht anderer Menschen Geld, was noch das wenigste ist, sondern auch deren Seele. Klar. Ich bin natürlich mir sicher, das Bernadette sich so viel Vernunft hat, nicht jeden selbsternannten ´Erleuchteten´, sich nachzulaufen. Es gibt unter ihnen bestimmt, ich weiss nicht ob es viele sind, deren Angebot ehrlich ist. Wohl auch von Tenzin wangyal rinpoche. Doch bei mir ist immer die Skepsis. Ich kenne auch die Scharlatane. Denn sie gibt es hier auch in Finland.
Und wenn Bernadette schreibt, das in mir mehr ´Budhismus´ ist, als ich es vielleicht selber weiss. Nun gut. Viele sagten schon, ich sei mehr katholik als ich gaubte. Andere wieder, ich sei ein armer Mensch, weil für micht nichts gibt so zwischen Himmel und ERde.

Werde trotzdem wieder ein wenig, habe es früher mehr getan, zu meditieren. Mit den Buchstaben A O und U. Das I und E stören die Harmonie. Das reicht für mich. Es ist das richtige atmen. Alles andere ist für mich nur Beiwerk.Wenn auch für viele ein durchaus wichtiges.
habe versucht, mit meinem wenigen Wissen darüber, mich verständlich zu machen.
Euer, der ewig sich skeptische Mande:lesen:

[ Editiert von mande am 03.06.06 12:44 ]

[ Editiert von mande am 03.06.06 12:44 ]

juliamax Offline




Beiträge: 4.216

03.06.2006 12:57
#5 RE: Buddhismusdiskussion Antworten

Skepsis ist doch gut und auch angebracht, mande. Wichtig ist doch, daß Du, als Atheist, Deine eigenen Wertevorstellungen jenseits der Religionen hast und ein Leben lebst, wie Du es Dir vorstellst und ich sag einfach mal, "nicht in den Tag hineinlebst". Ich denke, wichtig ist, daß Du Dich so wohl fühlst, wie Du lebst und mit dem was Du denkst und tust. Kein Gott und keine Philosophie wird Dir das je abstreitig machen wollen.

Also, auch als Lutheraner, der ja bekanntermaßen richtig viele Steine im Brett bei Dir, mande, hat würde ich auch gern mal einen richtigen Lama zuhören. Deshalb muß ich nicht Buddist, Hindu oder sonst was werden.

mande ( gelöscht )
Beiträge:

03.06.2006 13:18
#6 RE: Buddhismusdiskussion Antworten

Das mit den Lutheranern hast gut gesagt, liebe Sylvia. Sei ihnen ein Lama sich emphfolen. Doch du meinst wohl nicht aus Südamerika.
Etwas zum Thema.
Wenn alles Dasein Leiden sein sollte und man dem überwinden soll, so besteht die Gefahr an dem Leben vorbei zu gehen. Zum Leben gehört Leiden.
Meditation für die Kraft eines neuen Tage, ist positiv für mich. Meditation, um dem Leiden zu ´entfliehen´, ist seine kostbare Zeit hier auf Erden, nur von der wissen wir, womöglich nur vergeuden.
Aber es gibt so viele Richtungen in dem Buddhismus, das auch dieses ´Dasein ist Leiden´, nur eine Auffasung von anderen ist.
Das beste Buch über Buddhismus auf deutsch, wovon ich weiss, ist von Hans Wolfgang Schumann, welches ist erschienen in

´Diederichs Gelbe Reihe´.

Hatte es mir vor einigen Wochen gekauft, doch leider nur wenig gelesen, so das man mir einige Missverständnisse in meinen Bemerkungen verzeihen möge. Es ist ja nur von mir ein Beitrag, um einiges von euch zu erfahren, was mir nützlich sein könnte.
Euer Mande:lesen:

[ Editiert von mande am 03.06.06 13:19 ]

juliamax Offline




Beiträge: 4.216

03.06.2006 13:30
#7 RE: Buddhismusdiskussion Antworten

Na klasse, mande, Danke für das südamerikanische Lama (es spukt aber so furchtbar)!

Ich gebe zu, wenig vom Buddismus zu wissen. Das wenige beschränkt sich auf Begriffe wie Nirwana und ähniches. Das ist wirklich mager.

Und jetzt muß noch eine Wissenlücke gestopft werden. Welche Phislosophie geht davon aus, daß das Leben ausschließlich Leiden ist? Ich muß Dir da voll zustimmen, dann geht das Leben an einem vorbei.

Meditation ist wirklich sehr sinnvoll. Ich denke, die meisten Menschen betreiben sie auf die eine oder andere Art und Weise. Selbsterkenntnis kann eine nützliche Nebenerscheinung sein, wenn man sie nicht bereits auf anderem Wege gewonnen hat.

Myras Studium halte ich für eines der schwersten. Ich denke, so "erleuchtet" auch derjenige, der Menschen beim Sterben hilft und ihn begleitet, auch sein mag, gibt es doch Momente, an denen man dann am Leben zweifelt oder verzweifelt. Öfter als dies bei Menschen vorkommt, die nur mit der Vergänglichkeit des Seins ab und zu tangiert werden.

mande ( gelöscht )
Beiträge:

03.06.2006 15:15
#8 RE: Buddhismusdiskussion Antworten

Liebe Sylvia,
auch ich muss mir gestehen, das mein Wissen um den Buddhismus eine noch mageres ist. Leben ist Leiden, darf man vielleicht nicht so eng aufgefasst werden. Das Beenden des Leidens ist wohl auch das Beenden von der Gier. Nach was auch immer.
Da es für mich keine Wiedergeburt gibt, und Buddha hat es wohl gewusst, das nicht jeder den Gedankengang sich vollziehen kann, hat er acht Regeln aufgestellt. die einem hier helfen, nicht am Leiden zu erkranken. Diese Regeln gelten natürlich für alle.
1.
Rechte Ansicht.
2.
Rechter Entschluss
3.
Rechte Rede.
4.
Rechtes Verhalten.
5.
Rechte Lebensführung.
6.
Rechte Anstrengung.
7.
Rechte Achtsamkeit.
8.
Rechte Meditation.

Aber es sollen keine Gebote sein, darin unterscheidet sich Buddha sehr wohl von den Worten Jesus, oder was dieser gésagt haben soll.
Es sind Wegweiser. Mehr nicht.

Einer der grössten ´Sünden´, ist so glaube ich, danach zu trachten, das man nicht braucht. Das ist dann die Gier, welches immer Leiden schafft.

Na ja. Vielleicht ist mein Reden noch ein unausgegorenes. Aber irgendwie muss man ja anfangen.
Mit vielen Grüssen Mande:lesen:

P.S.;
ganz was anderes. Habt auch Ihr Problem in das Forum zugelangen. Ich hatte zweimal und muste immer eine Zeitlang warten, bis es offen war.

[ Editiert von mande am 03.06.06 15:16 ]

[ Editiert von mande am 03.06.06 15:18 ]

mande ( gelöscht )
Beiträge:

03.06.2006 21:39
#9 RE: Buddhismusdiskussion Antworten

Liebe Bernadette,
ich stimme in den meisten Fällen wohl mit dir überein. Doch kann ich dieses was dort in deiner zweiten Portion steht:

Mit dem Bewusstsein, dass alles vergänglich ist, ist es klug, sich darin zu üben, möglichst frei von Abhängigkeiten zu werden. Je freier wir werden, umso glücklicher wird unser Leben sein. Wer frei ist, kann alles geniessen, ohne die Angst, es zu verlieren.

nicht ganz nachvollziehen. Denn diese FReiheit will ich nicht, um alles zu geniessen. Viele Menschen sind von mir abhängig. Gleichzeitig bin ich von ihnen. Eines bedingt immer das andere.
Aber vielleicht habe ich die Bedeutung dieses deines Abschnitts nicht ganz verstanden. Möglich.
Doch im Buddhismus liegt auch die Gefahr des Egoismus.
Nun, wie dem auch sei.
Ich wünsche dir einige schöne Tage und wenn du deine Mutter sehen solltest, grüsse siem von mir.
Dein dir verbundener Manfred :lesen:

[ Editiert von mande am 03.06.06 21:58 ]

Myrachoja Offline




Beiträge: 2.981

03.06.2006 22:10
#10 RE: Buddhismusdiskussion Antworten

Lieber Manfred,
Worte und Begriffe werden immer verschieden verstanden und ausgelegt. Also müsste ich zuerst erklären, was in diesem Zusammenhang unter Abhängigkeit zu verstehen ist.
Bestimmt ist vor allem die Abhängigkeit von Besitz gemeint - und leider kommt es ja auch vor, dass in Beziehungen Besitzansprüche eine Rolle spielen. Unabängigkeit hat für mich nichts damit zu tun, mit niemanden verbunden zu sein - jedoch damit, auch in der tiefsten Liebe mich selbst, mir selbst treu zu bleiben und dem geliebeten Menschen seinen eigenen Raum zu lassen. Du verstehst sicher, was ich meine.
Und wegen dem Egoismus - ich glaube, den kann man überall finden, weil er eben eine sehr menschliche Eigenschaft ist. Buddhisten sind da sicher ebenso gefährdet, wie Christen oder Moslems oder ... und Atheisten wohl auch.
Ich schätze übgigens Deine kritische Haltung sehr. Sie bringt mich dazu, über alles noch gründlicher nachzudenken.
Die Zeiten, da ich irgendwelchen selbsternannten ?Erleuchteten? nachgelaufen bin, liegen zum Glück hinter mir. Da habe ich viel nicht nur materielles Schmerzensgeld bezahlt. In diesem Zusammenhang habe ich mal einen köstlichen Ausspruch eines spitituellen Lehrers gelesen:
Jeder ist erleuchtet - die meistens wissen es nur noch nicht!
Ich persönlich habe den Eindruck, dass es unter dem tibetischen Lamas wenn überhaupt nur sehr wenige "falsche Heilige" gibt. Sie alle leben im Exil, sind also Flüchtlinge und Vertriebene, die ausserhalb ihrer Heimat ihre durch die chinesische Besetzung nahezu zerstörte Kultur am Leben erhalten - das ganze tibetische Volk ist ein sehr leidgeprüftes Volk, das trotz allem eine bewundernswerte Heiterkeit und beeindruckende Friedfertigkeit an den Tag legt. Und der Dalai Lama ist sicher einer der ganz grossen Hoffnungsträger für den Frieden (er hat ja auch den Friedensnobelpreis bekommen.)

Nun wünsche ich Dir
und Euch allen
eine gute Nacht

Gemini Offline




Beiträge: 11.570

03.06.2006 22:33
#11 RE: Buddhismusdiskussion Antworten

Zitat
Doch im Buddhismus liegt auch die Gefahr des Egoismus.


So empfindest Du das ? Woher hast Du dieses Empfinden Mande?
Duch meine Eltern hatte ich viel mit Buddhisten zu tun, speziell mit Menschen aus der Mongolei (also tibetische Prägung) und Egoismus wäre die allerletzte Eigenschaft, die man ihnen nachsagen könnte. Ist Deine Aussage jetzt eine Reflexion auf das von uns Geschriebene oder eine Erfahrung, die Du mit Buddhisten gemacht hast ?
Fakt ist, die Selbsterziehung ist ein Schwerpunkt der Philosophie, das heißt aber nicht, dass nicht Mitgefühl und Hilfe für die, die nicht aus eigener Kraft etwas für sich tun können, gegeben wird. Schließlich verbessert man damit sein Karma, sich hartherzig zu zeigen, hätte eine Wiedergeburt zur Folge, die die Erfahrung leben lässt, Hartherzigkeit zu spüren.
Wiedergeburt ist auch keine Versprechung, nicht mehr wiedergeboren zu werden, ist das Ziel, ins Nirvana eingehen zu können. Die Chance, als Mensch wiedergeboren zu werden, ist so groß, wie wenn man eine Nadel hält und eine Schüssel Reis über ihr auskippt und dabei ein Reiskorn auf die Nadel spießt - also sehr, sehr, sehr gering .

mande ( gelöscht )
Beiträge:

04.06.2006 05:57
#12 RE: Buddhismusdiskussion Antworten

Liebe Bettina,
ich glaube, wir reden jetzt ein wenig aneinander vorbei. Ich habe nicht gesagt, das Buddhisten egoistisch sind, trotzdem es wohl egoistische Buddhisten geben mag. Sondern es besteht die Gefahr, besonders bei westlichen Menschen, Amerika miteingeschlossen, dass der Buddhismus zum Egoismus verführt.Das man nämlich nicht mehr mitleiden kann. Wie gesagt, es besteht die Gefahr. Den Buddhismus als eine Art GLücksbringer anzusehen. Ich glaube, soweit ich jetzt Bernadette kenne durch den Forumaustausch, dass sie nicht dazu gehört. Doch ich weiss, denn auch hier in Finland gibt es nicht so kleine Gruppe von zum Buddhismus übergetretene Menschen, das bei vielen von ihnen nur ihr eigenes Seelenheil im Vordergrund steht. Nun kann man sagen, dass sie den Buddhismus falsch verstanden haben. Mag sein. Aber er wurde ihnen ja auch übermittelt. Von Leuten, die sich als Lehrer berufen fühlen. Natürlich sind die meisten Guru wohl keine Scharlatane. Sicher nicht.
Bei asiatischen Buddhisten sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Buddhismus ist ihr Fundament. Ihre Umgebung. Oder war. Marjatta gehört einem Kreis an, wo sich Christen, Buddhisten, Hinduisten und Moslems öfters zum Gedankenaustausch treffen. Darunter gibt es auch einige asiatische Buddhisten. Zum Teil Flüchtlinge. Und der Unterschied zwischen jenen Buddhisten und westlichen ist schon gross.
Aber ich bin mir ganz sicher, das zum Beispiel Bernadette mit-leiden kann. Aufgrund ihrer Arbeit in der Sterbehilfe.

Doch alles was ich hier von mir gebe, sind rein persönliche Eindrücke, die womöglich ganz falsch sind. Bernadette hat ja das Thema eröffnet und ihre Freude darüber zum Ausdruck gebracht einen grossartigennMenschen kennengegelernt zu haben. Leider habe ich, das ganze Thema nun in eine falsche Richtung gebracht. Das war natürlich nicht sehr klug. Ich hätte es später bringen sollen. Doch eins hat das andere ergeben. Persönlich freue ich mich natürlich für Bernadette.
Ich hoffe, man kann vielleicht später das Thema weiterführen, wenn ich auch mehr darüber weiss. Auch dies war mein Fehler, in dieses doch schwierige, wenn auch interessante Thema einzusteigen.
Nun, ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende und hoffe in mir den alten Mande:lesen: wiederzuerkennen.

Myrachoja Offline




Beiträge: 2.981

04.06.2006 08:21
#13 RE: Buddhismusdiskussion Antworten

Manfred - ich möchte es noch einmal wiederholen: ich empfinde es nicht als Fehler, dass Du Deine Gedanken eingebracht hast, im Gegenteil. So haben wir doch alle voneinander lernen können - und wozu sind wir denn sonst auf diese Welt gekommen, wenn nicht um zu lernen - und zu lieben? (Bernadettes höchstpersönliche 'Weisheit')
Unsere kluge Zwilli sieht das bestimmt nicht anders.

Heb en schöne Sunntig
Bernadette

Gemini Offline




Beiträge: 11.570

04.06.2006 08:28
#14 RE: Buddhismusdiskussion Antworten

Manfred, das wir einen Austausch über dieses Thema haben, finde ich sogar richtig gut, ich will mal versuchen, ob ich den Teil der Diskussion verschieben kann; wir haben doch hier so ein Unterforum über Religion und so...

Gemini Offline




Beiträge: 11.570

19.06.2006 19:57
#15 RE: Buddhismusdiskussion Antworten

Manfred, ich habe hier ein link, der meiner Einschätzung nach gut auf die Eigenarten des westlichen Buddhismus eingeht, ist leider sehr klein gedruckt der Text...
http://www.yourlife.info/Buddhismus/inhalt.shtml

Ich habe über Deine Empfindungen nachgedacht und meine, dass Du mit gewissen Erscheinungen der New Age-Bewegung konfrontriet warst, da kann es zu den von Dir geschilderten Entwicklungen kommen

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