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Dieses Thema hat 9 Antworten
und wurde 885 mal aufgerufen
 Tierschutz
Myrachoja Offline




Beiträge: 2.981

05.06.2007 09:31
RE: Bär in der Schweiz antworten

http://www.nzz.ch/2007/06/04/vm/newzzF2IOAW4V-12.html

Habe gestern auch im TV davon gehört (gesehen). Da wurde übrigens sehr sachlich über das richtige Verhalten bei einer unverhofften Bärenbegegnung informiert, und versichert, dass diese Tiere hierzulande streng geschützt und daher keinesfalls abgeschossen werden dürfen.
Hoffe nun innigst, dass Meister Petz in der Schweiz bessere Überlebenschancen hat, als in Österreich.

Ist sie nicht voller Wunder - diese Welt?

tyrus24 ( gelöscht )
Beiträge:

05.06.2007 10:07
#2 RE: Bär in der Schweiz antworten

muss mich mal gaaaaaaaaaannnnnnnnz schnell wehren...
der arme Bär wurde in BAYERN
abgeschossen und
NICHT
in ÖSTERREICH

Myrachoja Offline




Beiträge: 2.981

05.06.2007 17:48
#3 RE: Bär in der Schweiz antworten

Oje!!!

Das tut mir echt leid!!

Hoffe, Du verzeihst mir meine Ungenauigkeit, lieber Tyrus.
Wo ich doch die Österreicher wirklich mag ... (die Bayern eigentlich auch ...)
Ich halte übrigens die Schweizer weder für besser noch für gescheiter, als andere Leute.
Es ist einfach zu hoffen, dass ganz allgemein Bewusstsein, Toleranz und auch die Bereitschaft, neue Wege zu beschreiten bei allen Beteilgten, vor allem bei den betroffenen Schafhirten zunehmen. Aber gerade sie brauchen auch wirksame Unterstützung. Von Schafzucht wird keiner reich, da ist jedes gerissene Schaf ein empfindlicher Verlust. Und wir Flachländer können da leicht grosse Töne spucken ...

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Aramesh Offline




Beiträge: 7.480

06.06.2007 07:53
#4 RE: Bär in der Schweiz antworten

Auszüge aus NZZ-Online:
"Die Wildhut versucht nun, Haare und Kot zu finden, um den Bären mit DNA-Analysen zu identifizieren."
"Das Konzept klassifiziert drei Typen von Grossraubtieren: den unauffälligen Bären, den Problembären und den Risikobären. Letzterer zeigt keine Scheu vor Menschen und wird abgeschossen, so wie «Bruno» oder «JJ1», der Ende Juni letzten Jahres nach wochenlanger Hatz in Bayern erlegt wurde."


Ach Myralein, da kann man nur hoffen, dass es sich nicht um den sogenannten "Risikobären" handelt. Und was heißt das letztendlich? Zum Abschuss freigegeben! Wenn man die alten Geschichten liest, kommt immer mal wieder ein Bär darin vor, der mal ein Lamm riss oder sich bei den Höfen herumtrieb. Der Bär sucht sich doch seine Nahrung, wo er sie am einfachsten finden kann, und wenn er in der Nähe von Siedlungen auftaucht, ist doch auch klar, wo. Ist es diese Verniedlichung, das Bild des Teddybären, der die Menschen vergessen lässt, dass der allzu liebe Genosse doch vom Naturell her ein Raubtier ist? Wollen den Daumen drücken, dass Meister Petz die Menschen meidet, damit sie ihm nichts zu Leide tun.

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Karl K ( gelöscht )
Beiträge:

06.06.2007 09:11
#5 RE: Bär in der Schweiz antworten

Wie sich das wohl aus Sicht von Bären anhören müsste:

Das Konzept klassifiziert drei Typen von Grossparasiten: den unauffälligen Menschen, den Problemmenschen und den Risikomenschen. Letzterer zeigt keine Scheu vor Bären und wird gerissen.

Tja, die Menschen sind in der Überzahl.

Aramesh Offline




Beiträge: 7.480

06.06.2007 09:22
#6 RE: Bär in der Schweiz antworten

Guten Morgen, lieber Karl, Du hast es auf den Punkt gebracht. ... und dann die DNA-Analyse. Hört sich an wie XY - gesucht wird. Einfach mal etwas sein zu lassen, wie es ist, scheint bei uns Menschen nicht möglich.



Auf der anderen Seite wieder die Verniedlichung mit dem Eisbären Knut. Pausenlos werden irgendwelche Kommentare im TV gesendet, wie niedlich er noch ist, und gestern erdreistete sich ein Berichterstatter mit der Frage, ob die Kinder ihn wohl noch mögen, wenn er ausgewachsen sei.

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Myrachoja Offline




Beiträge: 2.981

06.06.2007 09:25
#7 RE: Bär in der Schweiz antworten

Nun ja, meine Meinung ist: Grad wenn man (leider) mit dem Schlimmsten rechnen muss, sollte man nicht vergessen, das Beste zu hoffen.

Noch ein interssanter Link:

www.kora.unibe.ch/index.html

Hebed en guete Tag

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Myrachoja Offline




Beiträge: 2.981

06.06.2007 09:48
#8 RE: Bär in der Schweiz antworten

Liebe Aramesh, ich glaube DNA-Abalysen dienen weniger der Fahndung, als der (dringend norwendigen) Forschung.

Unter Google.ch - Stichwort "Bären in der Schweiz" eingeben - findet man noch andere und auch immer neue Artikel von verschiedenen Zeitungen.

In der Basler Zeitung (konnte Link leider nicht hier kopieren) heisst es z.B., dass einer der Bären jetzt vermutlich in Italien ist ...


Die Geschichte mit Knut finde ich persönlich vor allem komisch. Dem kleinen Eisbären scheint der ganze Rummel ziemlich schnuppe zu sein, und dem Berliner Zoo sind dadurch einige Mehreinnahmen zugeflossen, die ich jedem Zoo von Herzen gönne.

Der erste in einem europäischen Zoo geborene Eisbär hiess übrigens Luzi, und kam vor rund fünfzig Jahren im Basler Zoo zur Welt! Kann mich noch gut an das schneeweisse Fellknäuel mit den Plüschohren erinnern. Hat auch Schlagzeilen gegeben damals, wenn auch nur kurzzeitig und nur nationale. Aber die Zeiten ändern sich halt.

Ist sie nicht voller Wunder - diese Welt?

Aramesh Offline




Beiträge: 7.480

06.06.2007 10:01
#9 RE: Bär in der Schweiz antworten

Zitat
Gepostet von Myrachoja
Liebe Aramesh, ich glaube DNA-Abalysen dienen weniger der Fahndung, als der (dringend norwendigen) Forschung.


Ja - da hast Du Recht. Ich habe es zu negativ gesehen.

Na klar, der Rummel um Knut bringt dem Zoo ordentlich Geld ein, und das ist auch legitim. Aber muss man ein Tier nur gern haben, wenn es klein und niedlich ist? Ich denke dabei an all die Tiere, die alljährlich ausgesetzt werden, sei es weil Urlaubszeit herrscht oder nachdem es als Geschenk überreicht wurde. Das macht traurig.

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Myrachoja Offline




Beiträge: 2.981

06.06.2007 10:20
#10 RE: Bär in der Schweiz antworten

Mich auch, meine Liebe - mich auch!

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