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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Fremde Länder und Kulturen
HolySmokes Offline




Beiträge: 7.720

18.01.2007 21:12
RE: Haruki Murakami antworten

Ich habe neulich den Kurzgeschichtenband 'Der Elefant verschwindet' gelesen und finde meine Eindrücke selbst ganz interessant, denn von 'aha, sehr gut' bis 'häh, was nun?' ist alles dabei.
Sehr seltsam vor allem das absolut offene Ende mancher Geschichten, von denen in diesem Band nur 'Scheunenabbrennen' nicht darunter leidet.
Dann habe ich im Buchladen gesehen, dass es eine der Geschichten (Aufziehvogel und die Dienstagsfrauen, eine der absolut unverständlichsten Geschichten) auch als mehrhundertseitiger Roman existiert. Jetzt meine Frage:
Schreibt der Autor immer auf diese Art, oder sollte dieser Band eine Mischung aus tatsächlich in sich abgeschlossenen Kurzgeschichten und Einblick in Roman gebenden Kurzgeschichten darstellen?

KarinY ( gelöscht )
Beiträge:

19.01.2007 08:06
#2 RE: Haruki Murakami antworten

Liebe Christine,

den Kurzgeschichtenband, auf den Du Dich beziehst, habe ich leider noch nicht gelesen, wohl aber andere Bücher von Murakami.

Ehrlich gesagt, bei mir überwiegt die Reaktion "hä, was nun?". Tatsache ist aber, dass Murakami in Japan ein überaus erfolgreicher Schriftsteller ist, sodass meine Reaktion alles andere als repräsentativ ist.

Ohne die KG zu kennen, würde ich sagen, nein, der Autor schreibt nicht immer auf die gleiche Art, aber offene Enden haben seine Geschichten sehr häufig - wogegen ja auch nicht unbedingt etwas einzuwenden ist.

Wenn man allerdings kein SF mag, wird man an Murakami weniger Freude haben, denn seine Geschichten beginnen zwar sehr oft im Hier und Jetzt, enden aber meist in anderen Dimensionen.

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