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Dieses Thema hat 92 Antworten
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HolySmokes Offline




Beiträge: 7.720

30.12.2006 21:35
RE: Demokratie antworten

Eine Hinrichtung als Meilenstein auf dem Weg zur Demokratie zu bezeichnen ... das passt gut zu Bush, ich empfinde diese ganze Sache als eine einzige Farce.

Enibas Offline




Beiträge: 4.113

30.12.2006 21:44
#2 RE: Demokratie antworten

Ja, da sprichst Du was an... Im Prinzip hat er es "verdient", aber irgendwie war ich erschüttert über dieses Urteil, und vor allem über das spontane Handeln. Passte so gar nicht zu den sonstigen Entscheidungen, heutzutage.

Aramesh Offline




Beiträge: 7.480

31.12.2006 14:11
#3 RE: Demokratie antworten

Ja, es ist traurig. Hinter diesem Todesurteil steht 100%ig die amerikanische Politik, sprich Bush, auch wenn er das von sich weist, ist es offenbar, zumal der Zeitpunkt der Hinrichtung gerade auf den größten Feiertag der Moslems fällt, der ihnen mindestens so heilig ist, wie den Christen der Heiligabend. Die Christen lassen am Heiligabend Gnade walten. Dieses gewollte schnelle Hinrichten wird den Orient noch mehr in Feuer setzen und die Radikalen zu noch mehr Untaten veranlassen.

Saddam war selbstredend ein Massenmörder, der auch Hinrichtungen en masse anordnete, sie zum Teil selbst ausführte. Aber man hat ihm in seinem Tun auch lange zugeschaut, obwohl die Opfer die Welt um Hilfe anflehten und Kritiker so oft auf die Missstände hinwiesen. Erst als die Ölvorkommen in Gefahr gerieten, erst dann hat sich der Westen vehement eingemischt.

Sicher, Saddam war ein Ungeheuer. Er hat schon vor Jahren einen Ausspruch getan, der im ganzen Orient Entsetzen auslöste: "Es gibt drei Lebensarten auf diesem Planeten, die keine Daseinsberechtigung haben: Perser, Juden und Fliegen." Das betrifft mich persönlich gleich zweimal. Dennoch bin ich kein Verfechter der Todesstrafe. Sie ist in meinen Augen barbarisch und stellt Ausführer und Verursacher auf eine Stufe. Ein trauriger Abschluss für das alte Jahr.

Aramesh Offline




Beiträge: 7.480

10.01.2007 14:45
#4 RE: Demokratie antworten

'Israel hat vor, "nur ganz kleine Atombomben" auf iranische Atomkraftwerke zu werfen.'
Das schrieb die Hamburger Morgenpost unlängst und in N24 soll auch so eine derartige Nachricht verbreitet worden sein. Weiß jemand von euch etwas darüber?
Oder ist das jetzt (hoffentlich) eine Ente?

HolySmokes Offline




Beiträge: 7.720

11.01.2007 12:31
#5 RE: Demokratie antworten

Ich hab nichts dergleichen gelesen, oder irgendwo gehört ... schrecklich. Hoffentlich ist das nicht wahr.

Aramesh Offline




Beiträge: 7.480

11.01.2007 13:53
#6 RE: Demokratie antworten

Ja, das hoffe ich auch Holy. Manchmal habe ich solche Angst. Ich bin doch von jedem etwas...

juliamax Offline




Beiträge: 4.216

11.01.2007 19:50
#7 RE: Demokratie antworten

Keine Angst. Wer auch immer da oben über uns wacht, liebt die wunderbare Vielfalt. Nur wir engstirnigen Menschen begreifen deren Chancen nicht. Geben wir nicht die Hoffnung auf.

Aramesh Offline




Beiträge: 7.480

12.01.2007 07:03
#8 RE: Demokratie antworten

Danke für die lieben Worte!

mande ( gelöscht )
Beiträge:

16.01.2007 09:42
#9 RE: Demokratie antworten

Joseph Wirth (Zentrum)

Der Reichskanzler anläßlich der Ermordung des Reichaußenministers Walther Rathenau

Im Reichstag (236. Sitzung)

25. Juni 1922
Meine Damen und Herren! Trotz der Leere des Hauses oder gerade deswegen will ich eine ruhige Minute benutzen, um Ihre Aufmerksamkeit zu erbitten. Es war nicht möglich, gestern mittag und gestern abend den Werdegang des Herrn Ministers Rathenau und seine Verdienste um das deutsche Volk, den deutschen Staat und die deutsche Republik ausgiebig zu würdigen. Es war auch nicht möglich, in Ihrer Mitte - und ich persönlich müßte als sein Freund das mit besonderer Bewegung tun -, über die großen Entwürfe seiner Seele zu sprechen. Allein, meine Damen und Herren, eins will ich in Ihrer Mitte doch sagen. Wenn Sie in Deutschland auf einen Mann, auf seine glänzenden Ideen und auf sein Wort hätten bauen können, in einer Frage die Initiative zu ergreifen im Interesse unseres deutschen Volkes, dann wäre es die Weiterarbeit des Herrn Dr. Rathenau bezüglich der großen Schicksalsfrage der Alleinschuld Deutschlands am Kriege gewesen.

(Sehr richtig! bei den Deutschen Demokraten)

Hier sind die großen Entwicklungen jäh unterbrochen, und die Herren, die die Verantwortung dafür tragen, können das niemals mehr vor ihrem Volke wieder gutmachen.

Aber, meine Damen und Herren, ich bin der Rede des Herrn Abgeordneten Dr. Hergt mit steigender Enttäuschung gefolgt. Ich habe erwartet, daß heute nicht nur eine Verurteilung des Mordes an sich erfolgt, sondern daß diese Gelegenheit benützt wird, einen Schnitt zu machen gegenüber denen, gegen die sich die leidenschaftlichen Anlagen des Volkes durch ganz Deutschland erheben. Ich habe erwartet, daß von dieser Seite heute ein Wörtchen falle, um einmal auch die in Ihren eignen Reihen zu einer gewissen Ordnung zu rufen, die an der Entwicklung einer Mordatmosphäre in Deutschland zweifellos persönlich Schuld tragen.

(Sehr richtig! links und im Zentrum!)

Was Sie zum Beispiel, Herr Abgeordneter Körner, persönlich in Ihren Zeitungen im Schwabenland geschrieben haben, das können Sie nicht wieder gutmachen.

(Zurufe und Unruhe.)

Wie weit die Vergiftung in Deutschland geht, will ich einmal an einem Beispiel zeigen. Ich verstehe, daß man an der Politik der Regierung, an unserem Verhalten persönlicher und politischer Art Kritik üben kann. Warum nicht? Ich verstehe auch ein scharfes Wort, verstehe auch Hohn und Spott im politischen Kampf, verstehe die Verzerrung zur Karikatur. Ziel und Richtung unserer Politik - das ist, glaube ich, oder sollte es wenigstens sein, Gemeingut des ganzen Hauses - Ziel und Richtung unserer Politik ist die Rettung der deutschen Nation.

(Lebhafte Zustimmung.)

Die Methode, meine Damen und Herren, die ist strittig. In Fragen der Methode aber sollten sich Söhne des deutschen Volkes mindestens immer mit der Hochachtung begegnen, die es uns ermöglicht, vor dem Ausland als eine einheitliche Nation überhaupt aufzutreten.

(Stürmischer Beifall links und in der Mitte.)

Wenn wir nun die Politik der letzten Jahre überschauen, so hat es, wie ich Ihnen sagen darf, herbe Enttäuschungen gegeben, tiefster Schmerz hat sich in unsere Seele dann und wann gesenkt, und wir haben das Zittern des deutschen Volkskörpers in seiner Arbeiter- und Beamtenschaft erlebt. Meine Damen und Herren, da glaubt nun ein Reichstagskollege folgendes schreiben zu können:

(Zuruf von links: Namen nennen!)

- Der Name kommt noch. - Er spricht in seinem Blatte von Forderungen über neue Verträge, die notwendig sind, um die Arbeiter und Beamten in ihren Bezügen aufzubessern. Dann fährt der betreffende Kollege fort:

»Die jetzige Regierung ist in Wirklichkeit nur eine, vom Deutschen Reich zwar bezahlte, Angestellte, der Entente, die ihre Forderungen und Vorschriften einfach zu erfüllen hat; sonst wird sie einfach auf die Straße gesetzt und ist brotlos.«

(Stürmische Rufe: Hört! Hört! und erregte Pfuirufe. - Große Unruhe.)

Können Sie sich eine größere Entwürdigung von Menschen denken, die, wie wir, seit Jahresfrist an dieser Stelle stehen? Steigt Ihnen (zu den Deutschnationalen) da nicht auch die Schamröte ins Gesicht?!

(Anhaltende Rufe links: Wer ist das? - Unruhe.)

- Das Deutsche Tageblatt, Herausgeber Reinhold Wulle. Aber, meine Damen und Herren, die Sache hat noch eine größere Bedeutung! Hier liegt nicht nur eine redaktionelle Verantwortung vor, sondern dieser Artikel mit den schmählichsten Beleidigungen ist ausdrücklich geschrieben von Reinhold Wulle, Mitglied des Reichstags.

(Erneute erregte Pfuirufe.)

Das ist Ihr Kollege (zu den Deutschnationalen).

(Anhaltende große Unruhe und erregte Zurufe links.)

Ich darf fortfahren. Nun kommt er zum Schluß und sagt von uns, die wir hier seien, um unser Brot zu verdienen, die wir Ententeknechte seien, die wir deshalb die Politik machen, damit wir der Entente gefallen und dadurch eine Anstellung haben:

»... nur daß diese Kreise von der Arbeiterschaft nicht zu dem Schluß kommen, daß das ganze System zum Teufel gejagt werden muß, weil wir in Berlin eine deutsche Regierung, aber keine Ententekommission brauchen.«

(Lebhafte Rufe: Hört! Hört! - Große Unruhe.)

Meine Damen und Herren! Wo ist ein Wort gefallen im Laufe des Jahres von Ihrer Seite gegen das Treiben derjenigen, die die Mordatmosphäre in Deutschland tatsächlich geschaffen haben?!

(Lebhafter Beifall und Zurufe.)

Da wundern Sie sich über die Verwilderung der Sitten, die damit eingetreten ist?

(Erneute stürmische Zustimmung.)

Wir habe in Deutschland geradezu eine politische Vertiertheit.

(Sehr wahr! sehr wahr!)

Ich habe die Briefe gelesen, die die unglückliche Frau Erzberger bekommen hat. Wenn Sie, meine Herren, diese Briefe gesehen hätten - die Frau lehnt es ab, sie der Öffentlichkeit preiszugeben -, wenn Sie wüßten, wie man diese Frau, die den Mann verloren hat, deren Sohn rasch dahingestorben ist, deren eine Tochter sich dem religiösen Dienst gewidmet hat, gemartert hat, wie man in diesem Briefen der Frau mitteilt, daß man die Grabstätte des Mannes beschmutzen will, nur um Rache zu üben - -

(andauernde steigende Erregung auf der Linken. Unruhe und erregte Zurufe: Schufte!)

- Meine Herren (nach links), halten Sie doch ein wenig ein.

(Andauernde Erregung und Rufe. - Glocke des Präsidenten.)

Ich bitte die Vertreter der äußersten Linken, bei den kommenden Ausführungen, die ich zu machen habe, sich etwas zurückzuhalten! - Wundern Sie (nach rechts) sich, wenn unter dem Einfluß der Erzeugnisse Ihrer Presse der letzten Tage Briefe an mich kommen, wie ich hier einen von gestern in der Hand habe, der die Überschrift trägt: »Am Tage der Hinrichtung Dr. Rathenaus! «

(lebhafte Rufe: Hört! Hört!)

- wundern Sie sich dann, meine Herren, wenn eine Atmosphäre geschaffen ist, in der auch der letzte Funke politischer Vernunft erloschen ist?

(Lebhafte Zustimmung.)

Ich will mich mit dem Briefe sonst nicht weiter beschäftigen und nur den Schlußsatz vorlesen: » Im guten habt ihr Männer des Erfüllungswahnsinns auf die Stimme derer nicht hören wollen, die von der Fortsetzung der Wahnsinnspolitik abrieten. So nehme denn das harte Verhängnis seinen Lauf, auf daß das Vaterland gedeihe!«

(Andauernde stürmische Rufe: Hört! Hört! Erregte Pfuirufe. Große Erregung und wiederholte Rufe von der äußersten Linken: Dieser Verbrecher Wulle!)

Wollen wir aus dieser Atmosphäre - und das ist es doch, worauf es allein ankommt - wieder heraus, wollen wir gesunden, wollen wir aus diesem Elend herauskommen, dann muß das System des politischen Mordes endlich enden, das die politische Ohnmacht eines Volkes offenbart.

(Lebhafte Zustimmung.)

Und wie kann sie entgiftet werden? Meine Damen und Herren! Sie können mir gewiß zurufen: Das ist eine Frage, die man zunächst an die Alliierten zu stellen hat! Nun, ich war Zeuge bedeutsamer Unterhaltungen unseres ermordeten Freundes in Genua vor den mächtigsten der alliierten Staatsmänner. Einen beredteren Anwalt in kleinen, intimen Gesprächen - ernsthaften Gesprächen! -, einen beredteren Anwalt für die Freiheit des deutschen Volkes als Herrn Dr. Rathenau hätten Sie in ganz Deutschland nicht finden können! Seine Art, die Atmosphäre vorzubereiten, sie zu gestalten, die Behandlung der Probleme aus der Atmosphäre der Leidenschaft hinüber zu führen in ruhigere Erwägung und vornehmere Gesinnung, das hat keiner so verstanden wir Dr. Rathenau. Ich war Teilnehmer und Zeuge eines Gespräches mit dem ersten englischen Minister Lloyd George, in dessen Verlauf Dr. Rathenau ganz klar und ernsthaft sagte: »unter dem System, unter dem uns zurzeit die Alliierten halten, kann das deutsche Volk nicht leben!«

(Stürmische Rufe: Hört! Hört!)

Niemals habe ich einen Mann edlere vaterländische Arbeit verrichten sehen als Dr. Rathenau. Was aber war nach der rechtsvölkischen Presse sein Motiv? Ja, meine Damen und Herren, wenn ich in diesem Briefe lese, daß natürlich die Verträge alle nur abgeschlossen sind, damit er und seine Judensippschaft sich bereichern können,

(stürmische Pfuirufe, andauernde wachsende Erregung; - Rufe links: Lump! Schurke!)

dann können Sie wohl verstehen, daß unter dieser völkischen Verheerung, unter der wir leiden, unser deutsches Vaterland rettungslos dem Untergang entgegentreiben muß. Ich war vorhin beim Kirchgang Zeuge des Aufmarsches der großen Massen zur Demonstration im Lustgarten. Da war Ordnung, da war Disziplin. Es war eine Ruhe; aber mögen sich die Kreise in Deutschland durch diese äußere Ruhe nicht täuschen lassen.

(Sehr richtig! links.)

In der Tiefe droht ein Vulkan!

(Stürmischer Beifall und Händeklatschen im Hause und auf den Tribünen.)

Ich muß hier das Wort wiederholen, das ich seinerzeit gesprochen habe, daß in einem so wahnwitzigen Entscheidungskampf, den viele von Ihnen gewissenlos herbeiführen, uns unsere Pflicht dahin führt, wo die großen Scharen des arbeitenden Volkes stehen.

(Erneuter lebhafter Beifall.)

Meine Damen und Herren! Die Frage ist ernsthaft, sie muß hier in Ruhe erörtert werden. Gewiß können wir aus eigener Kraft ohne Einsicht der alliierten Staatsmänner Ruhe und Ordnung in Deutschland und ein Wiedererwachen des deutschen wirtschaftlichen Lebens nicht herbeiführen. Es ist ganz klar - und darüber soll kein Zweifel gelassen werden -; Abgesehen von dem oder jenem Zeichen des Verständnisses haben die alliierten Regierungen dem demokratischen Deutschland im Laufe eines Jahres nur Demütigungen zugefügt.

(Lebhafte Zustimmung.)

Das spreche ich offen aus: Der Wahn, der durch die Welt ging, als ob der Ausgang des Krieges eine Sicherung demokratischer Freiheit sei, das war eben nur ein Wahn und eine schmerzliche Enttäuschung für das deutsche Volk und auch die größte Enttäuschung für die deutsche, auch die radikal gesinnte Arbeiterschaft.

(Sehr richtig.)

Die Entscheidung über Oberschlesien lag nicht in unserer Macht. Ich kenne die Angriffe gegen die Männer, die trotz Oberschlesien die Politik weitergeführt haben, weil es eben keinen anderen Weg gibt. Die Entscheidung in Oberschlesien war das größte, das himmelschreiendste Unrecht, daß dem deutschen Volke durch den Bruch des Versailler Vertages angetan werden konnte.

(Stürmische Zustimmung.)

Ich bin von einem alliierten Staatsmanne - es war Lloyd George - gefragt worden: Herr Reichskanzler, wie stellen Sie sich zum Völkerbund! Ich habe ihm folgende Antwort gegeben: Ich bin ein Freund eines Völkerbundes, und ich würde den Tag begrüßen, wo die großen Organisation der Völker geschaffen werden könnte, um allem, was Menschenantlitz trägt, den Frieden auf der Welt zu bewahren. Aber - so habe ich weiter gesagt - will man dem Völkerbunde dienen in Deutschland, so muß man zurzeit - ich unterstreiche das »zurzeit«, es war gestern vor Wochen in Genua, vielleicht ist heute die Situation schon anders -, will man diesem Völkerbunde einen Nutzen bringen, so muß man nach der Entscheidung über Oberschlesien von diesem Völkerbunde schweigen.

(Lebhafter Beifall.)

Ich will dann einen zweiten Punkt anführen. Ich erinnere an das Schicksal der fünf Weichseldörfer, das heute noch nicht entschieden ist, an die Leiden der Saarbevölkerung, an die großen Schmerzen der rheinischen Bevölkerung, an diese kleinlichen Schikanen, die dort auf unseren Volksgenossen lasten und die eine Schande sind für das gesittete Europa.

(Stürmischer Beifall.)

Wie oft haben wir mahnend und flehend gerade nach dem Auslande hin die Hände erhoben und haben gesagt: Gebt dem demokratischen Deutschland jene Freiheit, deren das demokratische Deutschland bedarf, um im Herzen Europas eine Staatsform zu schaffen, die eine Gewähr des Friedens bietet. Unsere Mahnungen sind verhallt. Erst in dem Augenblick, wo man gesehen hat, daß die ganze Welt leidet, wenn das deutsche Volk zugrunde geht, ist allmählich erst durch wirtschaftliche Erwägungen der Haß etwas zurückgetreten. Aber die politischen Folgerungen aus dieser veränderten Atmosphäre sind bis zur Stunde noch nicht gezogen.

(Sehr richtig.)

Darüber besteht kein Zweifel. Es ist für ein Sechzig-Millionen-Volk auf die Dauer unmöglich, unter der Herrschaft von fremden Kommissionen, und wenn es die Herren noch so gut meinen sollten, ein demokratisches Deutschland überhaupt lebensfähig zu machen.

(Lebhafte Zustimmung.)

Da wundert es mich nicht mehr, daß diese Erkenntnis den General Ludendorff veranlaßt hat, in einer englischen Zeitschrift einen Artikel zu schreiben und für Deutschland die Diktatur zu empfehlen, die monarchistische Diktatur. Dieser Artikel ist eines deutschen Generals unwürdig.

(Lebhafte Zustimmung in der Mitte und links.)

Er ist es um so mehr, als auch auf dieser Seite (nach rechts) wiederholt die Bereitwilligkeit ausgesprochen worden ist, sich, wenn auch nicht im Rahmen der Linien unserer heutigen Politik, an der Gesetzgebung praktisch zu betätigen. Wenn Sie einen Mann als Ihren großen Gott verehren, der dieses Ziel, die Diktatur für Deutschland, gerade in einem Augenblick in England proklamiert, wo die Herzen, die in Eis gepanzert waren, aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus zu schmelzen begannen, so zeigen diese Träger des alten Systems, daß sie für die politische Atmosphäre der Welt weder Vernunft noch Fingerspitzengefühl besitzen.

Ich glaube, ich war es Dr. Rathenau schuldig, noch einige Worte hier in die Debatte einzuflechten. Ich bedaure nicht nur als Freund seinen grausamen großen Mitarbeiter verloren zu haben. Ich würde mich freuen, wenn gerade in den Kreisen, die bisher unserer Politik feindlich gegenüberstanden, ein Verständnis dafür vorhanden wäre, daß gewissen Linien unserer Politik unter keinen Umständen verlassen werden dürfen. Aber, meine Damen und Herren, die viel geschmähte Erfüllungspolitik ist nach außen sabotiert, wenn wir nach innen nicht zu einer einheitlichen, festgefügten Auffassung unserer Politik kommen.

(Sehr richtig! in der Mitte und links.)

Es geht nicht an, Divergenzen zwischen Kanzler und Ministern zu konstruieren; und wenn sie vorhanden sein sollten, dann muß gerade aus außenpolitischen Gründen nach einer einheitlichen Linie der inneren Politik so schnell wie möglich gesucht werden.

Minister Dr. Rathenau hat am Abend vor seinem Tode mit einem Herrn aus Ihrer Fraktion, meine Herrn von der Deutschen Volkspartei, bei einem Diplomaten bis 1 Uhr nachts zugebracht, nicht etwa, wie man da und dort vermuten könnte, um sich zu ergötzen. Das Gespräch war ein ernstes, großes politisches Gespräch um die Reparationsfrage. Die größten Gedankengänge beschäftigten diesen Minister Tag und Nacht in der Reparationsfrage wie in der Schuldfrage. Nachdem der Herr Kollege Hergt jetzt in den Saal gekommen ist, darf ich sagen: wir haben gerade für die Förderung dieser Frage durch seinen Tod unendlich viel verloren. Wir sind nicht untätig, meine Herren, und das Geschrei was draußen geübt wird, ist das törichtste, was es gegeben hat.

(Sehr richtig! in der Mitte und links.)

Man darf aber, wenn man Politik treibt und wenn man auf Jahre hinaus schauen muß, nicht alles an die große Glocke hängen, und vor allem darf man jene Glocke nicht läuten, für die man in meiner Heimat ein sehr böses Wort geprägt hat. In diesem Gespräch gerade mit einem Industriellen, einem hervorragenden Mitglied der Deutschen Volkspartei, hat sich gezeigt, daß man das Problem der Reparation, auch wenn man sonst verschiedener Auffassung ist, doch in starker Form fördernd in gemeinsamen Besprechungen verschiedenster Parteien behandeln kann.

(Sehr richtig! bei der Deutschen Volkspartei.)

Das, was in der Welt geschehen ist, was die englische Bank uns im Dezember geantwortet hat, was jetzt das Komitee der Anleihefachverständigen ausgesprochen hat, ist eine Basis, auf der alle, die in Deutschland guten Willens sind, die auswärtige Politik und die große Frage der Kontribution, um dieses Wort zu gebrauchen, förderlich behandeln könnten.

(Sehr richtig! in der Mitte und links.)

Wir wären ja töricht, wenn wir dieses Instrument nicht in unsere Hand nehmen würden. Es ist deshalb geradezu eine Sinnlosigkeit, wenn sich in Deutschland die Menschen die Köpfe darüber zerschlagen, ob eine kleine, eine mittlere oder eine große Anleihe notwendig ist.,

(Sehr richtig! links und in der Mitte.)

Und ein Zweites ist notwendig; darüber ist sich heute die Welt einig. Das politische Diktat heilt weder das deutsche Volk noch Europa, noch die Menschheit. Die Politik, die wir im letzten Jahr wie in diesem Jahr erstrebt haben, zielt auf eine vernünftige Lösung des ganzen Reparationsproblems auf wirtschaftlicher Basis. Wir wollen uns nicht entziehen, wir wollen nicht davonlaufen. In keinem Augenblick, auch nicht bei der schrecklichen Entscheidung über Oberschlesien, haben wir die Geduld verloren, am Rettungswerk des deutschen Volkes mitzuarbeiten. Wer, wie ich das von rechts immer höre, wie es mir aus den Zeitungen entgegentönt, mit Faust sagt: »Fluch vor allem der Geduld«, der hat sich aus der politischen Arbeit, aus der Rettungsarbeit für unser Vaterland ausgeschaltet.

(Sehr richtig! links und in der Mitte.)

Geduld gehört dazu. Gewiß, meine Damen und Herren, mit nationalistischen Kundgebungen lösen Sie kein Problem in Deutschland.

(Sehr richtig! links und in der Mitte.)

Ist es denn eine Schande, wenn jemand von uns, von der äußersten Linken bis zur äußersten Rechten, in idealem Schwung die Fäden der Verständigung mit allen Nationen anzuknüpfen versucht? Ist es eine Schande, wenn wir mit jenem gemäßigten Teil des französischen Volkes, der die Probleme nicht nur unter dem Gesichtspunkt sieht: »Wir sind die Sieger, wir treten die Boches nieder, heraus mit dem Säbel, Einmarsch ins Ruhrgebiet«, wenn wir durch persönliche Beziehungen mit allen Teilen der benachbarten Nationen zu einer Besprechung der großen Probleme zu kommen suchen? Dr. Rathenau war wie kaum einer zu dieser Aufgabe berufen.

(Sehr richtig! links.)

Seine Sprachkenntnisse, die formvollendete Art seiner Darstellung machten ihn in ersten Linie geeignet, an dieser Anknüpfung von Fäden zwischen den Völkern erfolgreich zu arbeiten.

(Zustimmung links.)

Wenn dann ein Mann wie Rathenau über trennende Grenzpfähle hinaus bei aller Betonung des Deutschen, seines Wertes für die Geschichte, seiner kulturellen Taten, seines Forschungstriebes, seines Wahrheitssuchens die großen Probleme der Kulturentwicklung Europas und der Wirtschaft organisatorisch durch seine Arbeiten in allen Ländern, dann als Staatsmann im Auswärtigen Amt mit den reichen Gaben seines Geistes die ihm ja das Judentum in der ganzen Welt, das kulturell und politisch bedeutsam ist, gewährt hat, dann hat er damit dem deutschen Volke einen großen Dienst erwiesen. Ziehen Sie auch andere Vertreter zur Arbeit heran - jedem ist die Tür geöffnet -, solche, die kirchlichen Organisationen angehören, sei es der evangelischen, sei es der katholischen Kirche, aus den Arbeiterorganisationen, allen ist die Tür für die Anknüpfung internationaler Beziehungen geöffnet. Es ist notwendig, daß jeder Faden geflochten wird, der die zerrissenen Völker einander wieder näherbringt.

(Lebhafte Zustimmung links und in der Mitte.)

Dabei geben wir nichts auf, was unser eigenes Volk angeht. Glaubt denn jemand in der Welt, daß es in Deutschland Toren gibt, die meinen, daß, wenn sie die eigene Wirtschaft zu einem Friedhof eingeebnet haben, dann die Tage des Sozialismus kämen? Daran glaubt niemand.

(Sehr richtig! im Zentrum.)

Dieses Phantom, als ob wir die Nation zerstören wollten, um dann erst wieder Politik zu machen, ist doch das törichste, was es in der Welt gibt.

(Sehr gut! bei den Deutschen Demokraten.)

Geduld, meine Damen und Herren, wieder Geduld und nochmals Geduld und die Nerven angespannt und zusammengehalten auch in den Stunden, wo es persönlich und parteipolitisch angenehmer wäre, sich in die Büsche zu drücken.

(Sehr gut! links.)

In jeder Stunde, meine Damen und Herren, Demokratie! Aber nicht Demokratie, die auf den Tisch schlägt uns sagt: wir sind an der Macht! - nein, sondern jene Demokratie, die geduldig in jeder Lage für das eigene unglückliche Vaterland eine Förderung der Freiheit sucht! In diesem Sinne, meine Damen und Herren, Mitarbeit! In diesem Sinne müssen alle Hände, muß jeder Mund sich regen, um endlich in Deutschland diese Atmosphäre des Mordes, des Zankes, der Vergiftung zu zerstören!

Da steht (nach rechts) der Feind, der sein Gift in die Wunden eines Volkes träufelt. - Da steht der Feind - und darüber ist kein Zweifel: dieser Feind steht rechts!

(Stürmischer langanhaltender Beifall und Händeklatschen in der Mitte und links und auf sämtlichen Tribünen. - Große langandauernde Bewegung.)

Quelle: Verhandlungen des Reichstags. Stenographische Berichte. I. Wahlperiode 1920. Bd. 356. 236. Sitzung. Berlin 1922, S. 8054 - 8058.

mande ( gelöscht )
Beiträge:

16.01.2007 12:48
#10 RE: Demokratie antworten

Sich vor jemanden verbeugen, mag die Geste eine gentlemans sein. Sich vor jemanden verbiegen; das ist Sklavenhaltung!

Mande

zaza Offline




Beiträge: 13.233

16.01.2007 15:14
#11 RE: Demokratie antworten

Zitat
Gepostet von Aramesh
'Israel hat vor, "nur ganz kleine Atombomben" auf iranische Atomkraftwerke zu werfen.'
Das schrieb die Hamburger Morgenpost unlängst und in N24 soll auch so eine derartige Nachricht verbreitet worden sein. Weiß jemand von euch etwas darüber?
Oder ist das jetzt (hoffentlich) eine Ente?



Das hab ich auch gehört - gab auch einige Links dazu - war aber ganz sicher eine Zeitungsente - aber eine sehr gefährliche

Habt ihr den Film über 9/11 schon gesehen ? er beweißst das die USA den Angriff aufs WTC und Pentagon selbst veranstaltet haben, und gehen tuts dabei ums Geld - die USA sind mit über 8.5 Billiarden Dollar verschuldet - der Dollar ist nichtmal das Papier wert auf dem er gedruckt ist.



Video

greatmum Offline




Beiträge: 7.842

16.01.2007 15:25
#12 RE: Demokratie antworten

Zitat
Gepostet von zaza
Habt ihr den Film über 9/11 schon gesehen ? er beweißst das die USA den Angriff aufs WTC und Pentagon selbst veranstaltet haben, und gehen tuts dabei ums Geld - die USA sind mit über 8.5 Billiarden Dollar verschuldet - der Dollar ist nichtmal das Papier wert auf dem er gedruckt ist.



Ich mache etwas, was bestimmt genauso gefährlich ist: ich verschließe die Augen vor solchen Nachrichten - weil sie mir Angst machen. Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die anders darauf reagieren, weil sonst der Terror, egal von welcher Seite, noch schlimmer wäre

Aramesh Offline




Beiträge: 7.480

17.01.2007 07:11
#13 RE: Demokratie antworten

Ich kann die Augen leider nicht davor verschließen. Meine halbe Familie wohnt im Orient und leidet sehr unter den Missständen. Ich selbst bin ein Mensch, der Ungerechtigkeit und Machtwillkür nicht hinnehmen kann.

Bowling for Columbine und Fahrenheit 9/11 von Michael Moore habe ich gesehen, und diese Filme dokumentieren eine erschreckende Bilanz amerikanischer Denkweise... und leider ist nur eine Minderheit dort damit beschäftigt, sich dagegen zur Wehr zu setzen. Allein der Slogan "1 amerikanisches Menschenleben für 10 andere" wird hartnäckig praktiziert.

Aber selbst Europa setzt sich nicht stark genug für den Weltfrieden ein. Auf allen Seiten zählen nur wirtschaftliche Interessen. Eigentlich regiert uns die Wirtschaft und somit das Kapital. Was dem Kapital entgegensteht, wird niedergemetzelt. Irak ist das beste Beispiel dafür. Denn hinter und mit der amerikanischen Regierung stehen die Ölmultis und andere Wirtschaftschaftsunternehmen. Inzwischen ist bewiesen, dass die amerikanische Führung sich mit bewussten Lügen des CIA diesen Krieg erschlichen hat, der doch eigentlich dazu diente, wieder an den Ölhahn zu kommen und nicht darum, Saddam, der ja erst seine ganze Kraftentfaltung durch amerikanische Einmischung erhalten hatte (im Iran-Irak-Krieg), dingfest zu machen. Das war noch ein angenehmer Nebeneffekt, denn in seinem Größenwahn tanzte er nicht mehr nach Amerikas Pfeife. Im Iran-Irak-Krieg wurden führend von Frankreich, Deutschland und Italien Waffen an beide Kriegsparteien verkauft. Das von Saddam aus Deutschland angewandte Giftgas gegen Kurden (Halabje und Sardesht) und auch gegen die Iraner während des Krieges war ja dann wohl der Knaller. Wieviele Menschen sind gestorben - für nichts.

Dann der (sog. versehentliche!!) Abschuss eines iranischen vollbesetzten Passagierflugzeugs (mit 370 Passagieren) durch einen US-Navy-Flugzeugträger in den 80er Jahren über dem Persischen Golf. Sie haben sich bis heute für diese Untat nicht beim Iran entschuldigt, und die Welt hat es hingenommen.

Früher hat man den sog. persischen Schah Reza Pahlewi, der vom Westen eingesetzt wurde und überhaupt kein königliches Blut in sich hatte (die Schahdynastie im Iran war um 1920 ausgestorben) in den Medien hochgejubelt. Soraya und Farah Diba wurden zu Traumprinzessinnen in den Glanzblättern sämtlicher Frauenzeitschriften. Alles wurde verherrlicht. Dass er nur eine Marionette der Amerikaner war, dass die Landbevölkerung im Iran hungerte und kilometerweit laufen musste, um an Wasserstellen zu gelangen, dass er alle seine Widersacher ohne Gerichtsverhandlung hat umbringen lassen (und das war eine ganze Masse), dass die Amerikaner sich im Iran als Besatzer aufgespielt haben und ihre eigene kleine 600-Mann-Armee dort angesiedelt hatten, um den sog. Schah vor der Bevölkerung zu schützen, das wurde erst sehr spät erkannt und wahrgenommen (1968 durch das Buch des im Exil lebenden Bahman Nirumand, der zweimal aus dem Iran fliehen musste: 1x vor dem Schah, das andere Mal vor Khomeini). Dass aus den ganzen Missständen (hier waren nur einige Beispiele gen.) 1978 die iranische Revolution hervorging, ist kein Wunder. Leider ging es nach hinten los, und Khomeini, der im Exil allen Menschen im Iran Freiheit und Demokratie versprochen hatte sowie sich aus der Politik herauszuhalten, entpuppte sich als Machthaber und grausame Despot.
(Ihr könnt, wenn ihr möchtet, das alles genauer nachlesen unter meinem Vortrag bei Autoren (Iran - die verlorene Würde).

Demokratie ist wie ein Vogel, dem man nicht die Flügel beschneiden darf... und die Gleichgültigkeit ist die Schwester der Untätigkeit.
(Das ist von mir und klingt vielleicht ein bisschen theatralisch, aber ich empfinde es so bei all dem Leid, was ich sehen musste)

greatmum Offline




Beiträge: 7.842

17.01.2007 08:18
#14 RE: Demokratie antworten

Ich verschließe die Augen oft vor den grausamen Nachrichten, weil sie mir Angst machen, ich verschließe nicht die Augen vor dem Leid. Ich kämpfe lediglich an anderer Front. In der Nähe. Ich helfe Menschen, denen vor der Tür Leid angetan wird. Misshandelten und vernachlässigten Kindern zB, die hier keinen haben, an die sie sich wenden können. Ich denke, da fängt die Hilfe an. Denn wer vermag im Großen helfen, wenn er im Kleinen die Augen verschließt? (Meine Meinung!)

Beispiel: Ich half schon Mass an vernachlässigten und misshandelten Kindern (erschreckend, wie viele es davon hinter verschlossenen Türen gibt) Man sagte mir oft, aus denen wird doch eh nix. Über 98% dieser 'nichtsnutzigen Kinder' haben heute eine abgeschlossene Schul-, über 95% ne abgeschlossene Berufsausbildung. Was wäre gewesen, wenn sie weiterhin keinen Menschen gehabt hätten? Ohne Schul- und Berufsausbildung? Getreten durch die Umwelt?

Das soll kein Selbstlob sein, sondern nur aufzeigen, dass bei mir dort aktive Hilfe anfängt. Ich mag es nicht, dass sich Millionen Menschen über das Leid der Menschen in der Welt aufregen, wenn es aber darum geht, dem Nachbarn, einem misshandeltem Kind oder dem getretenen Hund zu helfen, das Herz zu verschließen und zu sagen und denken: Ich kann nicht die ganze Menschheit retten (ich kann den Satz nicht mehr hören) oder: Ich hätte ja gerne geholfen, aaaaaaaaaaaaaaaaaber ....




Damit meine ich jetzt nicht dich, bitte nicht falsch verstehen

Aramesh Offline




Beiträge: 7.480

17.01.2007 09:55
#15 RE: Demokratie antworten

Nein, ich habe Dich richtig verstanden, Greatmum!

...und ich finde es ganz toll, dass Du da so aktiv bist, und bin stolz auf Dich und freue mich darüber. Komme bitte nicht auf die Idee zu glauben, ich hätte Dich - auch nur im Kleinsten - in meinem Beitrag angegriffen. Das liegt mir völlig ferne, und ich mag diesen Austausch so gern. Jeder Mensch steht für sich selbst.

Ich wollte damit in erster Linie die falsche Politik betonen und die Medien kritisieren, die die Menschen mit ihrer Meinungsmache in eine falsche Richtung lenken, sie aufhetzen, wo es nicht nötig tut und beruhigen, wo der Zeiger der Uhr kurz vor zwölf steht.

Ich bin auch kein Mensch, der nur redet und lamentiert. Mir tut es einfach weh, weil ich ja irgendwie mit involviert bin. Auch ich habe Unterstützung gewährt. Nur das kann und darf ich hier nicht so genau sagen, weil es hier nicht hingehört und zu politisch wäre.

Liebe Grüße

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