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Dieses Thema hat 17 Antworten
und wurde 1.785 mal aufgerufen
 Weihnachtswelt
Seiten 1 | 2
Aramesh Offline




Beiträge: 7.480

21.12.2006 15:25
RE: Frohe Weihnachten antworten


wünsche ich euch von ganzem Herzen
und allen Menschen auf dieser Welt den Frieden
und dass niemand mehr hungern oder unfrei leben muss
und unsere Kinder eine Zukunft haben!



Gran Canaria Forum Offline




Beiträge: 21.836

22.12.2006 18:00
#2 RE: Frohe Weihnachten antworten

von mir auch an alle ein frohes Weihnachtsfest und einen guten rutsch ins neue Jahr.
LG Sanny

HolySmokes Offline




Beiträge: 7.720

22.12.2006 18:49
#3 RE: Frohe Weihnachten antworten

Oh Aramesh, jetzt habe ich es verpasst Dir auch noch eine schöne Weihnachtszeit zu wünschen ... mögen meine Wünsche auch so bei Dir und Deiner Familie ankommen.

Enibas Offline




Beiträge: 4.113

22.12.2006 22:34
#4 RE: Frohe Weihnachten antworten

Aramesh und Sanny, Danke, das wünsche ich Euch (und tja, unendlich vielen Lebewesen) ebenfalls!

florentine Offline




Beiträge: 5.116

23.12.2006 10:14
#5 RE: Frohe Weihnachten antworten








wunderschöne Feiertage für euch alle
mit ganz lieben Grüßen
Flo

tyrus24 ( gelöscht )
Beiträge:

23.12.2006 16:35
#6 RE: Frohe Weihnachten antworten

auch ich möchte euch allen ein wunderschönes und besinnliches
Weihnachtsfest wünschen
winke aus dem Salzburger Land

mande ( gelöscht )
Beiträge:

23.12.2006 16:37
#7 RE: Frohe Weihnachten antworten

Hallo liebe Florentine,
auch dir/euch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Übrigens:
Wäre es nicht ein schönes Paar, der Nicoflo(h) und die Nicolaus?

Der Nicoflo(h)
und die Nicolaus
kommen am Heilig Abend,
in jedes Haus.

Weiter weiss ich leider keinen anderen Reim mehr. Vieleicht einer von Euch?

Mit lieben Grüssen,
Mande

[ Editiert von Administrator mande am 23.12.06 16:46 ]

[ Editiert von Administrator mande am 23.12.06 16:48 ]

mande ( gelöscht )
Beiträge:

23.12.2006 16:44
#8 RE: Frohe Weihnachten antworten

Auch dir lieber Tyrus ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.
Mit Grüssen,
Mande

P.S.:
Salzburger Land.
Wo ist das?
Gibt´s so was, wie ein ´Salzburger´? Konkurrenz zu ´Hamburger´?
Na, ja. Wenn du Zeit hast, kanst ja mal aufklären.

juliamax Offline




Beiträge: 4.216

23.12.2006 21:57
#9 RE: Frohe Weihnachten antworten

Auch von mir auf diesem Wege, allen ein besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest.

mande ( gelöscht )
Beiträge:

24.12.2006 09:12
#10 RE: Frohe Weihnachten antworten

Mit diesen Gedicht von Rainer Maria Rilke, wir wünschen euch allen eine frohe Weihnacht.



Es treibt der Wind im Winterwalde...

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird.
Sie lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin bereit
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

Marjatta ja Mande

tyrus24 ( gelöscht )
Beiträge:

24.12.2006 09:35
#11 RE: Frohe Weihnachten antworten

hmmm kann mir zwar fast nicht vorstellen, dass jemand das Salzburger Land nicht kennt
aber lieber Mande für dich eine klitzekleine Erklärung...
Es ist der wohl schönste Teil von Österreich...
und naja Konkurrenz zu Hamburgern ggg gibts nicht so wirklich,
alleine schon aus dem Grund weil wir das hier nicht Not haben
wiiiiiiiiiiiiiiinkeeeeee

mande ( gelöscht )
Beiträge:

24.12.2006 11:17
#12 RE: Frohe Weihnachten antworten

Hallo Tyrus,
du schreibst:
Es ist der wohl schönste Teil von Österreich...

als das Salzburger Land. Will es dir gerne glauben.
Doch was sagt ein Steiermarker dazu?

Nun,
die besten Grüsse aus Valkeakoski, welches die schönste Stadt Finlands ist (ein Helsinkiner kann darüber nur müde lächeln, klar).
Mande

P.S.:
Mir fällt gerade ein.
Mozart als "Salzburger". Und ein jeder gibt sein musikalischen Senf dazu! Na, was meinst?

[ Editiert von Administrator mande am 24.12.06 11:20 ]

mande ( gelöscht )
Beiträge:

24.12.2006 13:04
#13 RE: Frohe Weihnachten antworten

Mein letzter Beitrag sei eine kleine Weihnachtskulturgeschichte.

Die kulturelle Gestaltung von Weihnachten hat im Verlauf der Geschichte tief greifenden Wandel erfahren. Im Bereich des deutschen Sprachraums wurde Weihnachten seit dem 3. Jahrhundert zu einem Fest, im 5. und 6. Jahrhundert allgemein in der katholischen Kirche zum neben Pfingsten und Ostern dritten Hochfest. Ab dem 6. Jahrhundert gestaltete sich der Weihnachtsfestkreis heraus. Seit dem 9. Jahrhundert entwickelten sich allmählich diverse regionale Sonderfestformen mit u. a. Musik und Krippen.

Kirchengeschichte und Liturgie
Seit dem 4. Jahrhundert (erstmals 336 in Rom) wird Weihnachten am 25. 12. gefeiert. Die Gründe für die Festlegung auf diesen Tag sind nicht eindeutig. Einige Quellen des 3. Jahrhunderts »errechneten« den 25. 12. als tatsächlichen Geburtstag Jesu unter Annahme des 25. 3. (Zeit des Frühlingsanfangs) als Tag der Empfängnis seiner Mutter Maria. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Weihnachten dem am gleichen Tag begangenen römischen Staatsfest der Geburt des unbesiegbaren Sonnengottes (Sol invictus) - dieses im christlichen Sinne umdeutend - gegenübergestellt wurde, sodass die Tradition von Weihnachten wohl in die 2. Hälfte des 3. Jahrhunderts zurückreicht. Vor allem im Westen löste Weihnachten schon bald das ältere Fest der Epiphanie ab (als Geburtsfest Jesu heute nur noch in der armenischen Kirche begangen) und verbreitete sich rasch. Seit dem 5. Jahrhundert wurde Weihnachten mit einer Zeit der Vorbereitung verbunden (Advent). Im 6./7. Jahrhundert entstand im Westen die seither in der katholischen Kirche bewahrte Tradition, Weihnachten mit drei Messen zu feiern: in der Nacht vor dem Weihnachtstag mit der Christmette (»Missa in nocte«), am Morgen des Weihnachtstages mit der »Hirtenmesse« (»Missa in aurora«) und am Weihnachtstag selbst mit der eigentlichen Festmesse (»Missa in die«).

Für das Gebiet Deutschlands legte die Synode von Mainz (813) die Dauer des Weihnachtsfestes auf vier Tage fest. In der volkskulturellen Gestaltung verlagerte sich die Weihnachtsfeier allerdings zunehmend auf die Weihnachtsvigil, den Abend des 24. 12. (Christnacht, Heiliger Abend, Heilige Nacht).

Weihnachten im Mittelalter
Über die Praktiken der mittelalterlichen Weihnachten liegen nur rudimentäre Hinweise vor. Weihnachtsspiele z. B. sind in Süddeutschland seit dem 11. Jahrhundert belegt. Meist handelte es sich um szenische Darstellungen der Weihnachtsgeschichte, die als Umzüge, auf der Bühne oder als Krippenspiele umgesetzt wurden, teils initiiert von der Kirche, teils primär getragen von den Gemeindemitgliedern.

Evangelische und katholische Weihnachten
Die Reformation brachte im frühen 16. Jahrhundert auch im Bereich der Volkskultur eine klare Trennung. Seit dieser Zeit lässt sich eine evangelische von einer katholischen liturgischen und populärkulturellen Festgestaltung unterscheiden. Die katholische Weihnacht, als einziges Fest mit drei eigenen Messen ausgestattet, hatte darüber hinaus drei Märtyrerfeste als so genannte Begleitfeste (26. 12.: Stephanus; 27. 12.: Johannes Evangelist; 28. 12.: Tag der Unschuldigen Kinder). Im evangelischen Raum wurde die Liturgie stark vereinfacht (nur zwei Feiertage, Abschaffung der Begleitfeste). Allerdings setzte die evangelische Kirche den Gesang schon früh als Sinn stiftendes, gemeinschaftsstiftendes und pädagogisches Instrument ein. Daher entwickelten sich vielfältige Formen der Weihnachtsmusik.

Die Christnacht
Der Besuch der mitternächtlichen Christmette, der Gang durch die Dunkelheit zu der vom Licht der Weihnachtskerzen erfüllten Kirche, ist alte Tradition. Sie wurde auch im evangelischen Bereich beibehalten oder wieder aufgenommen. In ländlichen Gebieten pflegte früher jede Hausgemeinschaft die Christnacht in der großen Stube zu verbringen. Man hatte einen Weihnachts- oder Christblock eingeholt, der auf der offenen Herdstelle abbrannte. Vielerorts war der Boden mit Weihnachtsstroh (zum Gedenken an das Strohlager im Stall zu Bethlehem) belegt, auf dem alle nach der Christmette bis zum ersten Feiertagsamt (»Hirtenamt«) schliefen (z. B. im Salzburger Land und im Burgenland). Zum kirchlichen und seit dem 19. Jahrhundert auch zum privaten Brauch gehört bis heute das Aufstellen einer Weihnachtskrippe.

Einfluss hatte auch die Tatsache, dass der 25. 12. von 1310 bis zur Einführung des gregorianischen Kalenders 1582 in Deutschland als Jahresanfang galt (Nativitätsstil); die vorangegangene Christnacht blieb jedoch als erste der Zwölf Nächte für ältere Glaubensvorstellungen und Bräuche weiterhin bedeutsam, und außerdem wirkten Relikte von Wintersonnwendfeiern nach. Erst im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit entwickelten sich aus überkommenem Brauchgemisch besondere, auf das Fest der Geburt Christi bezogene Brauchformen zu neuen volkstümlichen Traditionen (Weihnachtsbräuchen), die den heutigen überregionalen Charakter von Weihnachten prägten.

Die häusliche Weihnachtsfeier
Die häusliche Weihnachtsfeier mit der Bescherung der Kinder bildete sich im 16. Jahrhundert in der sozialen Oberschicht evangelischer Gebiete aus, denn das »Christkind« sollte die Menschen beschenken, nicht ein Heiliger wie bisher Sankt Nikolaus am 6. 12.; in katholischen Gebieten blieb aber noch lange Zeit der Nikolaus der Gabenbringer für die Kinder. Auf dem Land hat sich die gabenreiche Weihnachtsfeier mit der Übernahme bürgerlicher Bräuche erst um 1900 eingebürgert. Gabenbringer wurde der nun weltliche Weihnachtsmann. Bereichert wurde die evangelische Hausfeier durch den Besuch der Kurrendesänger und durch Weihnachtslieder, danach durch Spiele der Einkehr des heiligen Christ und schließlich durch den Weihnachtsbaum, der zum zentralen Sinnbild für Weihnachten wurde. An seine Stelle waren im 18. Jahrhundert in einigen Gegenden Deutschlands auch andere Lichtträger getreten, z. B. figürliche (Engel, Bergmann) oder geometrische, aus Holz geschnitzte Kerzenhalter (Schwibbögen im Erzgebirge, reifenförmige Lichtkronen beziehungsweise Hängeleuchter, auch »Weihnachtsspinnen« genannt) sowie unterschiedliche Weihnachtsgestelle aus Holzstäben, immergrünen Zweigen, Papierschnitzeln und Äpfeln, so v. a. die ursprüngliche Weihnachtspyramide; nach vereinzeltem Vorkommen schon um 1860 kam nach 1918 der Adventskranz hinzu. In München wurde 1904 der erste Adventskalender gedruckt. Schon seit dem 14. Jahrhundert gibt es Weihnachtsmärkte (belegt 1310 in München, später in Dresden).

Weihnachtsessen
Neben dem Schenken bestimmt heute das festliche Essen (Weihnachtsgans, in vielen Ländern Truthahn) das in Deutschland v. a. in der Familie gefeierte Weihnachtsfest, für das besonderes Gebäck bereitet wird, v. a. Weihnachtsplätzchen, die in ihrer (Ausstech-)Form oft noch an die früher weit verbreiteten Gebildbrote erinnern, und Christstollen.

Andere europäische Brauchformen
Darüber hinaus haben viele christliche Kulturen eigene Weihnachtsbräuche entwickelt; erhalten blieben auch mannigfache Brauchformen zu anderen Bescherdaten mit je eigenen Gabenbringern der Weihnachtszeit. So gilt beispielsweise der 6. 12. noch immer als wichtiger Beschertermin, an dem der heilige Nikolaus Geschenke bringt, wie in den Niederlanden (dort »Sinterklaas« genannt) oder in Nordeuropa (»Julbock«), dort aber am 25. 12., nun vom »Jultomte« (einem Kobold), in Norwegen vom »Julmann« und in Finnland vom »Joulupukki«. Mit Wurzeln im deutschen Nikolaus und dem Sinterklaas in Holland beschert im angloamerikanischen Sprachraum »Santa Claus« ebenfalls in der Nacht zum 25. 12. In Italien und der italienischsprachigen Schweiz kommt zu Weihnachten das Christkind (»Il Bambinello Gesù«) oder »Bappo Natale«, der Weihnachtsmann, in Frankreich »Père Noël«. Als Bescherdatum hat sich auch der 6. 1., der Dreikönigstag, erhalten, so in Spanien und Lateinamerika (mit den Heiligen Drei Königen als Gabenbringern) und in Italien, wo die gute Hexe »La Befana« erscheint.

Großväterchen Frost
In der UdSSR feierte man ab 1937 am 7. 1. das »Jolka« beziehungsweise Neujahrsfest. Zentralfigur ist »Großväterchen Frost« (russisch Ded Moros), ursprünglich eine weltliche Personifizierung baltischer Provenienz von Frost bzw. Winter. Diese Figur verdrängte auf politischen Druck der Sowjets den im zaristischen Russland wichtigen Nikolaus, dessen Bischofsstab dabei zum Zauberstab uminterpretiert wurde. Heute ist »Großväterchen Frost« beliebter Gabenbringer an Silvester, oft mit anderen folkloristischen Elementen vermengt. Er tritt – wie Nikolaus – mit Begleiter auf, seiner Enkelin »Snegurotschka« (Schneeflöckchen). Heute wird »Großväterchen Frost« in Russland zusätzlich folklorisiert, indem man die 1 100 km nordöstlich von Moskau gelegene Stadt Welikij Ustjug 1998 zur Heimat dieser Figur erklärt hat. Inzwischen boomt dort zur Jahreswende russischer Weihnachtstourismus, obgleich die Tradition erfunden ist.

Durch Werbung, Medien und Einfluss des Konsums haben sich die Weihnachtsbräuche international in den letzten Jahren vielfältig angeglichen. Weihnachtsmärkte sowie von der Industrie angebotene und aggressiv beworbene Geschenke sind jüngst z. B. auch in Japan sowie in chinesischen Großstädten zu beobachten.

Quelle: Brockhaus Enzyklopädie in 30 Bänden, 2005f.


Mande

[ Editiert von Administrator mande am 24.12.06 13:08 ]

zaza Offline




Beiträge: 13.233

25.12.2006 11:45
#14 RE: Frohe Weihnachten antworten

Ich wünsche euch allen auch eine schöne Weihnachtszeit

Habs leider nicht früher geschafft - aber an euch gedacht

greatmum Offline




Beiträge: 7.842

25.12.2006 14:58
#15 RE: Frohe Weihnachten antworten

Boah mande, warst du fleißig!!!


Na dann wünsche ich an dieser Stelle auch noch einmal ein schönes Weihnachtsfest. Ich hoffe, ihr habt so schöne Tage wie ich es gestern hatte


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